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Geschichte

Wer es ganz genau wissen möchte, dem sei dieser Vortrag empfohlen!

Ganz kurzer historischer Abriss

Nachdem die Eiszeit die typische norddeutsche Endmoränenlandschaft und darin das Alstertal hinterlassen hatte, war dieses ein beliebtes Gebiet zum Jagen und Sammeln. Erste Siedlungen gab es auf den Anhöhen, wo die Menschen vor dem Alsterhochwasser sicher waren. Steinzeitfunde in der Nähe des Wacholderweges belegen dieses.

Aus der Bronzezeit sollen einige Hünengräber übrig sein. (Ich muss zugeben, dass mir diese in den fast dreissig Jahren, die ich in Fuhlsbüttel lebe, noch nie aufgefallen sind…)

In der Antike bis zur Völkerwanderung war die Gegend dicht besiedelt. Der Name des Dorfes, auf das der Straßenname „Olendörp“ hinweist, ist leider nicht überliefert.

Ab etwa 800 n. Chr. kamen Einwanderer aus dem Norden und ließen sich dort nieder, wo die Sachsen noch nicht waren, auch im mittleren Alstertal. Sie gaben ihren Siedlungen die hier bisher nicht gebräuchlichen Bezeichnungen „-wedel“ oder „-büttel“ – Fuhlsbüttel ist die Siedlung des Fulo.

Am 2. Mai 1283 wird Fuhlsbüttel erstmals in einem Kaufvertrag urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte es der Hamburger Bürgermeisterfamilie vam Berge. Um 1350 traten diese ihre Rechte und Pflichten an die Stadt Hamburg ab, womit Fuhlsbüttel tatsächlich einer der ältesten Teile Hamburgs ist.


Buchtipp Manfred Sengelmann: Hamburg-Fuhlsbüttel; Sutton Verlag

Manfred Sengelmann: Hamburg-Fuhlsbüttel

Zeitsprünge

Manfred Sengelmann, ein gebürtiger Fuhlsbütteler, hat sein Hobby (Fuhlsbüttel-Photos aus allen Zeiten sammeln) jetzt in Buchform vorgelegt und zeigt uns, wie sehr sich der Stadtteil in über hundert Jahren verändert hat. So stellt er Alt und Neu einander gegenüber und erzählt dazu, was er recherchiert hat zu seinen Photos. Der Bürgerverein Fuhlsbüttel hatte in den 70er Jahren eine kleine Buchreihe mit Photos bis 1977 veröffentlicht, die jedoch schon lange vergriffen sind.

Sutton Verlag, € 17,90
ISBN 3-89702-669-4